Im Gespräch mit Peter-Michael Diestel
Peter-Michael Diestel, geboren am 14. Februar 1952 in Prora auf Rügen.
Ein deutscher Rechtsanwalt und ehemaliger Politiker. Er war zunächst Mitglied der Deutschen Sozialen Union (DSU) und später der CDU. Bekannt wurde er 1990 als letzter Innenminister der DDR in der Regierung de Maizière, wo er eine Schlüsselrolle bei der deutschen Wiedervereinigung spielte. Nach seiner politischen Laufbahn betätigte sich Diestel als Anwalt und war in mehreren Wirtschaftszweigen und gesellschaftlichen Funktionen aktiv. Er gilt als eine bisweilen umstrittene, aber prägende Figur in der ostdeutschen Nachwendegeschichte.
Gysi und Diestel. Zwei Rechtsanwälte, zwei gelernte Rinderzüchter. Zwei aus dem Osten, die in den Westen gingen. Zwei aus der Politik. Der eine links, der andere konservativ: Gysi war letzter SED-Vorsitzender und Protagonist der Linken, Diestel der letzte Innenminister der DDR, dann CDU-Abgeordneter in Brandenburg, später parteilos.
In Gesprächen mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt entfalten sie die jüngste deutsche Geschichte, die eng mit ihren eigenen verknüpft ist, und blicken auf das vereinte Deutschland – so kritisch wie zuversichtlich. Dabei entsteht noch einmal jene wilde Phase nach 1989, als das Unerwartete Wirklichkeit wurde: Vieles änderte sich, Widersprüche bleiben.
Das neue Buch von Bestsellerautor Gregor Gysi.
Exklusive Erinnerungen einer Schlüsselfigur der Wendezeit: Peter-Michael Diestels Perspektiven als letzter DDR-Innenminister.