Deutsch Russische Freundschaft
Wir geh`n zusammen (Deutsch Russische Freundschaft)
GOR Rassadin: Deutsch-Russische Paradoxie
Und deswegen bin ich ganz begeistert, dass wir uns heute treffen und mal über diese Verbindung unserer beiden Völker reden, über das russische und das deutsche Volk. Ich freue mich sehr auf das Gespräch, Goa. Olaf, ich danke dir dafür, dass du so eine lange Fahrt auf dich genommen hast.
Mich freut es besonders, dass wir in diesem Format jetzt sprechen, live Begegnung. Ich freue mich sehr auf das Gespräch, Goa. Ich mich auch, danke Olaf.
Lass uns beginnen. Ja und jetzt springen wir wieder ein paar Jahrhunderte nach vorn. Man hat ja immer versucht, die Allianzen, die zwischen unseren Völkern bestanden haben, auseinander zu bringen.
Das können wir ja auch heute in der aktuellen Situation, aber da kommen wir vielleicht später noch mal drauf. Es hat ja letztlich auch im 18., 19. Jahrhundert Bestrebungen gegeben, das auseinander zu bringen, obwohl es sehr gute Allianzen auch im 19.
Jahrhundert zwischen, also auch unter Bismarck zwischen dem Deutschen und dem Russischen Reich gegeben hat. Und das musste sein, wahrscheinlich. Immer von außen hat man versucht, das zu trennen.
Das ist auch etwas, was partout nicht reingeht in die Köpfe. Man hält das für eine Verschwörungstheorie, dass England schon im 18. Jahrhundert Programmate sogar festgehalten hätte, man muss diese Achse brechen, Russland, Deutschland.
Das sind Fakten, simple Fakten. Die haben es echt drauf. Ich will nicht Angel Sachsen sagen, ich sag mal Usuka oder Androamericana besser.
Ich will nicht die Sachsen noch mal belangen. Die haben besseres Verständnis für das Geostrategische, für das Geopolitische. Also wir sind, also Deutsche wie Russen, sind ein bisschen wie Waisenkinder dagegen.
Wir denken national, wir schauen eher auf Wert, auf Gemeinschaften und so weiter. Und die anderen können die Welt gestalten, so wie sie wollen. Die Engländer speziell, das ist eine Denkschule, eine ganze Denkschule, die in Russland und Deutschland fast gänzlich fehlt, wie man die Welt regiert.
Und dazu gehören natürlich auch Brechen von potenziell gefährlichen Bünden. Und das ist mir das Wichtigste für sie immer gewesen, deutsch-russischer Bund. Deswegen, sie haben auch kein Hehl daraus gemacht.
Sie haben immer wieder wiederholt, dass das unterbunden werden muss. Und das schon im 18. Jahrhundert.
Und die haben auch Gründe dafür gehabt, weil wir waren sehr eng miteinander verbunden. Ich habe ja von russischen Zarren erzählt, die ausnahmslos deutsche Prinzessinnen sind. Und insofern war ein Zarrenblut dann irgendwann mehr deutsch als russisch.
Und wenn wir so Napoleons Geschichte jetzt ein bisschen bemühen, du hast die Bismarck-Zeit erwähnt, aber zurückschauen. Friedrich Wilhelm, der russische König. Alexander, persönliche Freundschaft.
Alexander, der russische Zar, der Erste. Luise, die Gemeinden vom König, auch sehr angetan. Also wirklich, sie waren da zu dritt sehr eng miteinander.
Und verbündete natürlich auch politisch. Es wird ein Vertrag unterzeichnet zwischen Preußen und russischem Imperium über die ewige Freundschaft. Es gibt diesen Vertrag.
Hat ihn jemand gekündigt? Nein. Dann gibt es. Warum sollte es ungültig sein? Es ist gültig.
Es ist von zwei sakralen Repräsentanten von zwei Völker unterschrieben worden. Das hat absolut Gültigkeit. Und dann schwere Stunde.
Napoleon besiegt die Preußen. Die Österreicher dann marschiert nach Russland. Übrigens mit 620.000 Mann.
Verbrennt Moskau. Russland selbst verbrannt ehrlich gesagt. Mit 26.000 zurück.
Das heißt, die ganze Blüte der Nation da in Russland liegen gelassen. Großer Held. Wir erinnern uns an diesen Halunken.
Wer weiß bitte von Freundschaft zwischen Friedrich Wilhelm Alexander von diesem Vertrag oder das Alexanderplatz in Berlin nach diesem Alexander, nach dem russischen Zar genannt ist. Fragt mal die Deutschen. Nicht mal die Berliner wissen.
Sie denken, dass Alexander von Mazedonien wahrscheinlich gewesen. Hat aber allerdings damit nichts zu tun gehabt. Oder dann 30.
März 1814. Schlacht bei Paris. Russen sind dann, also einen Tag später, Abdankung von Napoleon.
Russen marschieren in Paris. Die Preußen auch. Viele preußische Generäle wären dann in der russischen Armee involviert.
Sogar von Klausewitz. Er ist damals, als Preußen mit dem französischen Vertrag unterzeichnen mussten, ist nach Russland gewechselt. Das ist einer der wichtigsten Militärtheoretiker aller Zeiten.
Und wie hat der Alexander reagiert darauf? Er hat eingesehen, dass Preußen, dass Friedrich Wilhelm das machen musste, um das Volk zu bewahren und so weiter. Schweren Herzens. Hat einen Brief geschrieben.
Das tut nichts. Ich habe Verständnis dafür. Quasi Seitenwechsel.
Aber dann als die Möglichkeit wieder da war, sind Preußen wieder an der Seite von Russen oder umgekehrt gekämpft. Paris angenommen. Irgendwas kaputt gemacht vielleicht dort.
Gar nichts. Damals war die Kriegspropaganda dieselbe wie heute. Die Russen sind ja die Wilden.
Das sind die Mongolen. Das sind auch Steppe. Sie kommen und werden einfach nur Köpfe abschneiden.
Nichts dergleichen ist passiert. Gar nichts. Die haben Paradeuniformen da geputzt und in Paris einmarschiert.
Ohne Widerstand übrigens, wie die Deutschen im Jahre 1940 auch ohne Widerstand in Paris eingenommen. Einfach so ein paar Ecken, damit wir verstehen. Hier ist eine reale, echte historische, sogar kriegerische Verbundenheit gewesen gegen größeren Imperialisten fast alle Zeiten.
Napoleon. Das hat sich bewährt. Das hat eine Gültigkeit.
Das ist ein Teil unserer Geschichte. Wir haben in Erinnerung das 20. Jahrhundert mit zwei Kriegen, wo wir gegeneinander standen.
Es gab auch andere Zeiten. Im letzten Teil haben wir auch von früheren Zeiten gesprochen, aber auch noch vor kurzem. Es gab dieser Bund da.
Und dieser Bund wollten sie brechen. Die Engländer und dann die Amerikaner und das ist ihnen gelungen. Du sagtest ja gerade diese Dinge zu Alexander.
Es gibt da noch ein anderes Beispiel. Das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach war ja der größte Herzogtümer mitten in Thüringen. Obwohl sie sich auch Sachsen genannt haben, aber das hatten wir ja vorhin schon mal.
Das sind alles Thüringer gewesen. Die nannte ihren Sohn dann auch Alexander. Und der Alexander hat eine russische Zorntochter geheiratet, die mit einem Großen nach Weimar gekommen ist.
Weimar war ja damals auch kulturell sehr weit oben. Im ausgehenden 18. Jahrhundert und dann beginnenden 19.
Jahrhundert. Und letztlich, auch wenn du diese Verträge ansprichst. Es gab ja sogar den Vertrag zwischen Hitler und Stalin 1939 über den Nicht-Angriffspakt, den dann die Amerikaner mit den Engländern immer wieder gesagt haben, das darf nicht sein.
Und wir verbünden uns mit Polen und so diese Geschichte. Wenn wir jetzt auf die Ursachen des Ersten und Zweiten Weltkriegs kommen, dann würden wir wahrscheinlich sehr weit in die Tiefe gehen. Das sollten wir gar nicht tun.
Aber es ist schon richtig, auch nicht nur die Engländer und die, was sagst du, die USA? Die US, UK und Australien. Aber wer auch immer gegen die Deutschen gekämpft hat, das waren die Franzosen. Also das hängt schon aus diesem Franken-Thüringen-Dings.
Franken gegen die Germanen, Franzosen gegen die Deutschen. Die haben immer versucht, da gab es eine Theorie, die schon im 12. Jahrhundert aufgestellt worden ist, von dem französischen König, dass er gesagt hat, wir müssen Deutschland zergliedern.
Es muss viele kleine Dinge, dass Deutschland nicht groß wird. Also das war das größte Problem. Und als wir dann im 19.
Jahrhundert, also 1871 die Reichsgründung war, dann gab es ja diesen, also wenn wir sagen, einen Wirtschaftsboom in Deutschland. Ja, alle diese großen Bauten, die wir heute sehen, die sind ja alle in dieser Zeit errichtet worden. Und das durfte nicht, also das war gegen die Amerikaner und gegen die Einwälder.
Da musste man was tun und dann gab es irgendwann den ersten Weltkrieg. Der wirtschaftliche Boom war tatsächlich, das war ein Aufstieg zu einer Wirtschaftsmacht und demgleichen. Das war einer der ersten oder der wichtigsten Gründe, um das zu unterbinden.
Es passt aber in die ganze Szenerie, in die ganze große Strategie, die tatsächlich jahrhundertelang befolgt wurde. Wir sollen ernst nehmen, was Churchill sagt, zum Anfang des Zweiten Weltkrieges. Das war 1940 oder 1941.
Er sagt, in der Ansprache an die Nation, er sagt, wir müssen verstehen, dass wir nicht gegen Hitler kämpfen. Nicht mal gegen Nationalsozialismus. Wir kämpfen gegen das Wesen des deutschen Volkes.
Der Geist Schillers darf nicht mal wieder auferstehen. Das nenne ich historisches Bewusstsein. Das nenne ich strategisches Denken.
Und alle lieben diesen Churchill. Den bekennen Russen und Deutschen. Ein Deutsch-Hasser.
Dann frag mal die Deutschen. Das ist ein Leuchtturm der Demokratie. Der den Angriff auf Dresden befohlen hat.
Und 320.000 Menschen umgebracht hat. Obwohl man das jetzt runterdekliniert. Auf 26.000 haben sie heruntergerechnet.
In mühevollen Kleinarbeiten. Aber das ist genau das Thema. Nach der Reichsgründung 1871 war vielleicht das erste Wirtschaftswunder, was es in Deutschland gegeben hat.
Ich sage zwar zurück, wir hatten schon mal ein Mittelalter. Das war gar nicht so dunkel. Es gab auch ein goldenes Mittelalter.
Aber da können wir vielleicht später mal drauf zurückkommen. Wir waren ja im Fluss der Geschichte und sind jetzt im 19. Jahrhundert und springen jetzt vielleicht noch mal ein Stück in das 20.
Jahrhundert. Der Versailler Vertrag nach dem ersten war ja ein Diktat Frieden. Also es war ja kein Friedensvertrag.
Und alles was danach kam, ist ja letztlich eine Verunglimpfung der Geschichte. Also so haben sich die Völker ja nicht entschieden, soll das weitergehen. Sondern das war etwas Aufoktroyiertes.
Viele sagen ja, dass das Ende des Ersten Weltkrieges praktisch der Beginn oder die Ursache für den Zweiten Weltkrieg war. Viele sagen ja, der Erste Weltkrieg war gar nicht beendet, sondern es hat nur einen Waffenstillstand gegeben, bevor das wieder anfing. Und trotzdem ist in diesen Zwischenjahren, also von 1920 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges dann wieder, sehr viel technisch-technologische Entwicklung in Deutschland stattgefunden.
Es gab auch eine große technische Zusammenarbeit damals zwischen Sowjetunion und Deutschland. Auch im militärischen Bereich. Auch im militärischen Bereich.
Da wollte ich gerade aufgehen. Luftwaffe und so weiter. Auch die Deutschen haben ihre Panzer in Russland ausprobiert, die sie gebaut haben, weil sie das in Deutschland nicht durften.
Und in der Zeit waren ja die meisten Nobelpreisträger. Die kamen ja aus Deutschland. Und was haben wir heute? Heute kann man es alleine erinnern.
Nach dem industriellen Boom in Deutschland war es ein wissenschaftlicher Boom. Generell, kultureller auch. Wenn wir Jugendstil einfach nur so antippen in die Zeit, da hat das Volk der Dichter und Denker richtig ausgepackt.
Das war eine Blüte. Trotz dieser Niederlage im Ersten Weltkrieg. Und da gehe ich zurück auf deine Aussage.
Für die Zeitgenossen damals war das glasklar, dass dieser Plünderungsvertrag von Versailles zwangsläufig zur Fortsetzung des Ersten Weltkrieges führen wird. Man hat nicht erwartet, dass 20 Jahre dazwischen kommen. Aber allen damals war klar, es wird jetzt eine Fortsetzung geben.
Deutschland hat übrigens die Schuldenreparationen für den Ersten Weltkrieg, ja als Einzigschuldiger natürlich, im Jahre 2010 fertig abbezahlt. Bis 2010 hat Deutschland Reparationen für den Ersten Weltkrieg bezahlt, damit wir es verstehen. Und Deutschland hat Goldreserven von 3.400 Tonnen.
Wenn wir das, was Deutschland für den Ersten Weltkrieg abgezahlt hätte, in Gold umsetzen zu den jeweiligen Preisen, dann sind es 26.000 Tonnen Gold, kann Deutschland für den Ersten Weltkrieg bezahlen. Von den 3.600 Tonnen Gold, da müsste man jetzt überlegen, ob das wirklich in deutschen Tresoren liegt. Ja, das ist in Fort Knox.
Oder liegt das in Fort Knox oder in Großbritannien, in London City. Das weiß man auch nicht. Aber das ist auch eine interessante Geschichte, auch mal über das Geld und über die Geldtheorien.
Die USA war ja in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts komplett pleite. Also die haben ja dann letztlich das Gold aus China und aus den Philippinen gekauft und haben dort dazu Banknoten gedruckt und haben den kistenweise Dollars hingeschafft und das Gold da weg.
Also auch mit einem Vertrag, mit einem 30-jährigen Vertrag. Aber dann sind wir bei Taiwan. Das machen wir heute mal nicht.
Wir bleiben mal in Deutschland und bei unseren beiden Völkern. Und es hat dann zum Krieg geführt, zum Zweiten Weltkrieg. Aber der deutsche Erfindungsreichtum und die deutschen Wissenschaftler haben natürlich daran gearbeitet, neue Waffensysteme zu entwickeln, um den Krieg am Ende doch zu gewinnen.
Und es gibt verschiedene Sachen. Das ist ja auch so ein Thema, was im vergangenen Jahr, da gab es in den Kinos so einen Film über die Entwicklung der amerikanischen Atombombe. Oppenheimer.
Oppenheimer, eigentlich. Ich sage nichts Falsches. Sie haben selbst entwickelt.
Sie haben keine deutsche Bombe genommen. Nein, nein, nein. Sie haben keine deutsche Bombe genommen.
Das ist richtig. Nein, sie haben. Das ist einfach Zufall, dass als Deutschland besiegt wurde, dann haben die plötzlich, die Amerikaner, die Bombe.
Das ist einfach nur eine zeitliche Koinzidenz. Aber das war keine deutsche Bombe. Freunde, es geht darum, dass die Atombombe und Plutoniumbombe, Uran und Plutoniumbombe in Deutschland entwickelt worden ist und von den Amerikanern erbeutet worden ist.
Das haben sie auf Japan abgeworfen. Ja, und sie haben ja nicht nur die Atombombe erbeutet. Sie haben ja auch 600.000 Patente mitgenommen.
Oh ja. Daher Rakettentechnik. Also das war alles in Deutschland entwickelt.
V2, das ist schon eine politische Rakette. Der ganze Antrieb, alles. Das ist eigentlich die ersten Raketten, die da in Orbit geschickt worden sind.
Das war die Entwicklung von V2. Man weiß ja auch nicht, das ist in den Köpfen ja gar nicht klar. Es gab ja in Deutschland zwei, wenn wir auf die Atombombe zurückkommen, gab es auch zwei Entwicklungsrichtlinien.
Einmal von der Reichspost und einmal von Dr. Diebner, die zwei unterschiedliche Systeme der Bombe entwickelt hatten. Und genauso gab es in der Rakettentechnik zwei Systeme. Also einmal die klassische Rakettentechnik, die Werner von Braun mit Peene-Münde.
Und er hat sie ja nach A klassifiziert. Also Aggregat 1, 2, 3, 4. Und die V2 war das Aggregat 4, die A4. Und wenn wir dann mal nach 1969 springen, die Saturn V, die die Menschen dann zum Mond gebracht haben soll, war die A13, die war 1945 schon auf den Reißbrettern von Peene-Münde fertig.
Ob sie tatsächlich als Rakete schon fertig war, darüber diskutiert man. Aber das sind ja alles solche Dinge. Du hast es richtig gesagt, die Atombombe war eine deutsche Entwicklung.
Wann war sie fertig? Das ist ja die große Frage. Warum hat sie Deutschland nicht eingesetzt? Knapp vorbei. Die Luftwaffe hat nicht mehr gereicht.
Das sagt man. Aber wir haben, also wir, da bin ich nicht alleine. Wir sind in Thüringen so eine Gruppe, die dieses Thema erforschen und auch Dinge daraus publizieren.
Es hat am 27. März eine eine Tagung gegeben, also eine Zusammenkunft von Hitler mit seinen Generälen und Speer und Kammler in seinem Führerhauptquartier. Und da ging es um die entscheidende Frage, werden die Geheimwaffen jetzt gegen den Feind eingesetzt oder nicht.
Hitler wollte das tun. Speer ist aufgestanden und hat gesagt, nein, wir setzen diese Waffen nicht mehr ein und wir werden das einlagern. Es hat sicherlich nach dem 20.
Juli, also diese Geschichte von Stauffenberg, die ja fehlgeschlagen ist, keiner diskutiert eigentlich drüber. Und das ist ja das Thema. Was wollte die Bewegung des 20.
Juli eigentlich? Die wollten ja nicht den Krieg beenden. Um Gottes Willen, das wollten sie nicht. Sie wollten Hitler nicht.
Aber sie wollten wieder, und das ist ja genau das Thema, weil sie von den Amerikanern und von den beeinflusst wurden von den Engländern und sagen so, wir schließen uns jetzt zusammen und dann treiben wir die Russen wieder hin. Das ist absolut ein Faktor gewesen. Es gab die Spekulation, es gab auch die Möglichkeit.
Es gab sogar nach dem Mai 1945 den Churchill-Plan. Das ist denkbarer. Dass jetzt Wehrmacht unter der Regierung der englischen Armee alles gegen Russland rollt.
Was die Bombe anbetrifft, ich glaube nicht, dass Speer da was zu sagen hätte in dieser Situation. Kam da schon eher. Ich denke, dass es tatsächlich technisch problematisch war.
Bombe ist Bombe, aber du musst sie irgendwo hin bringen. Und dafür brauchst du Lufthochreit. Wohin? Nach Moskau.
Da kommst du nicht mehr wirklich durch. Das war sozusagen die andere Hinbringkomponente nicht mehr gereicht. Als du von der amerikanischen Raumforschung erzählt hast, da ist mir eingefallen, als die Russen Sputnik 57 geschossen haben.
Zwei Wochen später hat die amerikanische Rakete gestartet und wie die das medial so immer perfekt vorbereiten, da waren schon alle Journalisten da und Presse. Und die Rakete, statt zu fliegen, ist einfach umgefallen. Da war ein Sender eingebaut, der dann fröhliche Musik gespielt hat und wir sind im All und so weiter.
Und Werner von Braun, das ist einfach lustig, hat in seinem Team gesagt, danach kamen sie zum Zuge und haben tatsächlich erfolgreich abgeschossen. Aber er hat gesagt, ich habe ja die Presse gelesen nach dem Sputnik und die besten Namen für diese amerikanische Rakete, nicht die deutsche, die amerikanische, es gab Upsnik, es gab Nulnik, wurde bezeichnet in Anlehnung an Sputnik. Nulnik, Upsnik, aber am besten hat mir der Name Kaputnik gefallen.
Der Raketentechniker auch, das war ja, wenn man sich die Dinge auch vergegenwärtigt zu heute. Die Briten haben das rausgekriegt mit Peenemünde, wo das war. Also man hat Peenemünde ja gut getarnt, aber trotzdem, irgendwann war das klar, da sind Versuchsschüsse hochgegangen und so, haben die Briten schon mitbekommen.
Und dann hat man im Sommer 1944 entschieden, das nach Thüringen in den Kohnsteinen nach Nordhausen zu verlagern. Da gab es schon Hüllensysteme, aber man hat das dann aufgebaut und hat innerhalb kürzester Zeit eine ganze Fabrik zur Herstellung dieser Rakete gebaut. Also die V2 oder A4, da geht so ein bisschen der Ingenieur mit mir durch, sind ja 25.000 Einzelteile.
Also es war eine Flüssigrakete, also mit Flüssigwasserstoff und Alkohol und die mussten, die wurde unterirdisch in dieser Fabrik montiert und man hat jetzt im Sommer 1944 die Entscheidung getroffen und im Januar 1945 sind im Drei-Schicht-Einsatz unterirdisch diese Raketen und jetzt eine Schätzfrage, was schätzt du, was der Ausstoß in einem Monat war von diesen Raketen? 300. Das ist schon mal eine gute Schätzung, es waren 800. Das ist viel.
800 Raketen in einem Monat in drei Schichten und bestehend montiert. Das ist heute immer noch weltweit die größte und technologisch aufwendigste unterirdisch arbeitende Fabrik der Welt. So was hat es nie wieder gegeben.
Und noch eine Zahl zum Abschluss. Was meinst du, wie viel von diesen A4 V2 hat es insgesamt gegeben? Schon ein paar tausend. Also man sagt zwischen 3600 und 3800 Raketen.
Und Hitler hatte ja zum Ende des Krieges befohlen, dass alle diese Dinge vernichtet werden. Also Pläne, auch diese ganzen Ausrüstungen und die Fabriken. Das ist vom Speer und auch von Werner von Braun nicht gemacht worden.
Also Werner von Braun hat dann über die Paperclip-Aktion alle Dokumente, alle Zeichnungen von den Dingen mitgenommen. Der Mann hat schon an die Zukunft gedacht. Ja, die Amerikaner haben ja, obwohl es in Yalta anders vereinbart war, mit Jekyll und Hyde diesen Einmarsch nach Thüringen gemacht.
Lassen wir uns jetzt das Technische rauslassen. Ich sage, geht der Ingenieur mit Worten. Vor allem die Frauen überfordert.
Aber zurück zu diesem Politischen. Wir betrachten so auch den Zweiten Weltkrieg, als wäre das ein Stein gemeißelt zum Beispiel. Russland gegen Deutschland und dass die Engländer und Amerikaner zwingend auch dagegen, alle Alliierten wie denn sonst.
Fakten. Amerikanischer Kongress im April 1941, ja so zwei Monate vor dem Ausbruch des Russenkrieges, trifft die Entscheidung offiziell, bekundet und überliefert, dass sie nach dem Beginn des Deutschen Krieges die Seite unterstützen werden, die den Krieg angefangen hat. Hätten die Russen angefangen, dann wären die Amerikaner auf der Seite von Deutschen.
Das ist ein Beschluss des amerikanischen Kongresses. Im April 1941, Atem anhalten, einfach verstehen, dass alles variabel bis Ende war. Für Juni 1941, Anfang des Krieges, haben die Engländer eine Bombardierung russischer Ölanlagen im Kaukasus geplant, Baku und so weiter, jetzt in Aserbaidschan.
Es hätte auch anders funktionieren können. Für sie war wichtig einfach, dass dieser Krieg stattfindet. Welche Seite sie da unterstützen, das war für sie variabel.
Damit sie verstehen, dass der Kalkül auf der anderen Seite nicht auf Prinzipien basiert, sondern auf geopolitischen Interessen. Hauptsache die schlagen die Köpfe ein. Ist vollkommen richtig, was du sagst, Gor.
Auch während des ganzen zweiten Weltkrieges haben die Amerikaner Deutschland unterstützt. Mit Waffen und auch die ganzen Fahrzeuge, Opel war ja General Motors und das ist auch gemacht worden. Interessant wird es dann, was ist an sich danach passiert? Wie hat sich das wieder neu sortiert und das vielleicht in einer nächsten Folge.
Machen wir.
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Druzhba — Freundschaft kennt kein Land | Song für Frieden & deutsch-russische Freundschaft | Дружба
Part 1
Deutsch Russische Freundschaft Part 3 (Dancemix)
Nicht unser krieg – Deutsch Russische Freundschaft | by rocktDeutsch & FENJA
Helene Fischer Russisches Medley | Елена Фишер Русские песни | Russian songs
Helene Fischer wurde in der sibirischen Stadt Krasnojarsk in der Russischen SFSR (Sowjetunion) geboren. 1988, im Alter von dreieinhalb Jahren, wanderte sie mit ihren Eltern und ihrer sechs Jahre älteren Schwester nach Wöllstein in Westdeutschland aus.
50 000 немцев встали под русскую песню Русской армии герои в Германии Helene Fischer
медведь и орёл – Bär und Adler
Deutsch Russische Freundschaft – Немецко-российская дружба