Meine Studienstadt Jena

Meine Studienstadt Jena

Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch (1853):

Jena ist eine berühmte Stadt wegen seiner Hochschule, seines thüringischen Weines und seiner sieben Wunder. Letztere besonders wurden in den früheren Zeiten gar sehr gepriesen und hochgehalten, und in Versen aller Sprachen geschildert.

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Der Erzengel Michael ist seit dem 13. Jahrhundert Schutzpatron von Jena und zentrale Figur im Stadtwappen als Drachentöter. Die Stadtkirche Jena, eine spätgotische Pfarrkirche, trägt seinen Namen und verweist auf seine besondere Bedeutung für die Stadt. In jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen gilt Michael als mächtiger Erzengel, dessen Name „Wer ist wie Gott?“ symbolisch für göttliche Stärke steht. Seine Verehrung in Jena spiegelt die religiöse und kulturelle Identität der Stadt wider.

In der Vision des Sehers Johannes (Offb 12,7 EU) besiegt der Erzengel Michael den Teufel in Gestalt eines Drachen und stößt ihn hinab auf die Erde:

„Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie hielten nicht stand und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.“ 

Interpretation des Jenaer Stadtlogos von 1850.


Erzengel Michael tötet den Teufel in Drachengestalt.

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Die heutige Friedrich-Schiller-Universität wurde in Jena 1558 gegründet.

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Die Sieben Wunder von Jena

Sieben interessante Geschichten und Orte aus Jena.

  1. Ara – die Altarunterführung der Stadtkirche
  2. Caput – die Schnapphans-Figur an der Rathausuhr
  3. Draco – der siebenköpfige Drache
  4. Mons – der Berg „Jenzig“
  5. Pons – die alte Camsdorfer Brücke (nicht mehr vorhanden)
  6. Vulpecula Turris – Der Fuchsturm
  7. Weigeliana Domus – das Weigelsche Haus (nicht mehr vorhanden)

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